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Bauchschmerz
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Blähung
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Bauchschmerz

Durch zu viele Süßspeisen, fettes Essen, Alkohol und zu „schweren Speisen“ (möglicherweise auch nur zu wenig gekaut) können Völlegefühl, Magendruck, Übelkeit und auch Sodbrennen ausgelöst werden. Diese Beschwerden sind, wenn sie selten, nach den oben genannten Sünden auftreten, leicht zu bekämpfen. Dafür gibt es Medikamente, die in keiner Hausapotheke fehlen sollten.

Aber die verschiedenen Organe im Bauchbereich können zu Schmerzen mit unterschiedlicher Intensität und unterschiedlichem Schmerzcharakter führen. Im Bauch und Becken befinden sich viele Organe (z.B. Magen, Darm, Nieren, Leber, Milz, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter, Prostata, Harnblase), die bei einer Erkrankung Schmerzen bereiten können. Oft sind Bauch- und Beckenbereich bevorzugte Schmerzausstrahlungsbereiche für andere Organe. Nicht zuletzt treten hier am häufigsten psychosomatische Beschwerden auf. Der Bauch kann bei Kindern als Schmerzzentrum für alle möglichen Erkrankungsformen dienen und es sollte bei wiederkehrenden und starken Beschwerden besonders hier Anlass für eine sorgfältige ärztliche Diagnostik sein. Oft sind Bauchschmerzen harmlos und vergehen nach einiger Zeit von selbst. Ernährung oder psychische Belastungen, oder eine Infektion können sie verursachen. Es gibt aber auch einige schwerwiegende Erkrankungen, die sich durch Bauchschmerzen ankündigen.


Bewegungsschmerz

Blähung

Quellmittel binden Flüssigkeit und erhöhen damit das Stuhlvolumen. Dadurch wird die Darmwand stärker gedehnt, der Stuhldrang erhöht und der Stuhlgang erleichtert. Bei diesen Mitteln kommt es zwar zu keinen Nebenwirkungen, wenn man ausreichend trinkt, sie können aber Blähungen verursachen. Beispiele: Zellulosederivate, Leinsamen, Kleie. Osmotisch wirkende Abführmittel binden Wasser im Darm. Dadurch wird das Stuhlvolumen vergrößert und der Stuhl weicher gehalten. Durch große Mengen dieser osmotisch wirkenden Abführmittel kann eine völlige Darmentleerung erreicht werden, wie sie vor Operationen notwendig wird. Der übermäßige Gebrauch kann aber auch zu Mineralstoffverlusten führen.

Bei länger anhaltenden Beschwerden bitte unbedingt vom Arzt die Ursache abklären lassen.

Blase


Blasenschwäche



Blasenschwäche - Raus aus der Tabuecke

"Viele wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Sie ziehen sich zurück und verschlimmern so ihre Situation." erklärt Professor Hademar Bankhofer, er appelliert an die Öffentlichkeit, zwangloser mit dem Thema umzugehen und offen darüber zu sprechen. Betroffene sollten sich mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen, denn Unwissenheit und Verdrängung verstärken ihre Unsicherheit. Das verhindert, dass sie aktiv werden. Sie lassen dann viele Therapien und Hilfen ungenutzt, die ihnen trotz Blasenschwäche einen normalen Tagesablauf ermöglichen können.

Unsere Blase, ein dehnbarer Hohlkörper, speichert den Urin. Zum Wasserlassen müssen zwei Schließmuskeln erschlaffen: der innere am Übergang zur Harnröhre und der aus Teilen der Beckenbodenmuskulatur gebildete äußere Schließmuskel. Ist die Blasenentleerung gestört, kommt es zu Blasenschwäche oder Inkontinenz: Man gibt in unpassenden Momenten ungewollt Urin ab. Blasenschwäche ist keine typische Alterserkrankung. Sie kann jeden treffen, ob Mann, Frau oder Kind.

Betroffene sollten bei den ersten Anzeichen von Blasenschwäche den Arzt aufsuchen. In vielen Fällen kann mit Beckenboden- oder Blasentraining enorm viel erreicht werden. Weitere Therapieoptionen sind eine begleitende Elektrotherapie, Medikamente oder eine Operation. Die Heilungschancen liegen heute schon sehr hoch.

Zur Stärkung der Blase werden Kürbiskerne in den verschiedensten Formen als Heilmittel verabreicht. Die Apotheke berät kompetent wie die Blase gesund erhalten werden kann.

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