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Desinfektion
Durchfall
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Desinfektionsmittel

Sehr oft ist die übliche Reinlichkeit nicht ausreichend und man muss zur Verhinderung von Infektionen zu Desinfektionsmitteln greifen. Dies bedeutet eine Inaktivierung oder Abtötung von Krankheitserregern, wie Bakterien, Protozoen, Viren, sowie Pilze und deren Sporen. Kleinkinder und kranke oder alte Menschen sollten besonders geschützt werden.

Desinfektion von Wunden
Auch kleinste Hautverletzungen können eine böse Sepsis hervorrufen. Aus diesem Grunde ist es unbedingt erforderlich ein entsprechendes Mittel im Haus zu haben. (Abgesehen davon, dass immer ein aktiver Impfschutz gegen Tetanus vorhanden sein sollte.) Ob die Desinfektion in Form von Spray, Salbe oder Flüssigkeit angewendet wird kann man selbst entscheiden. Der Arzt oder Apotheker berät Sie, denn es gibt auch hier eine Auswahl an entsprechenden Mitteln mit verschiedensten Verabreichungsformen.

Desinfektion

Durchfall (Diarrhoe)


Durchfall gilt als die weltweit häufigste Infektionskrankheit. Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern um ein Symptom, für das neben Magen-Darm-Infektionen auch noch zahlreiche andere Ursachen verantwortlich zeichnen können. Ein Durchfall liegt vor, wenn folgende Kriterien zutreffen: Es erfolgen mehr als drei Stuhlentleerungen täglich. Der Stuhl ist sehr weich bis flüssig (der Wassergehalt beträgt mehr als 75 Prozent). Die Stuhlmenge ist deutlich vermehrt (mehr als 250 Gramm täglich).

Wie kommt es zu Durchfall?
Meist wird er durch eine Infektion mit Bakterien oder Viren ausgelöst, seltener durch eine Infektion mit Einzellern Auch Bakteriengifte (Toxine), die mit der Nahrung aufgenommen werden, können Auslöser der Beschwerden sein - man spricht in diesen Fällen von einer Lebensmittelvergiftung. Darmschädigende Keime gelangen mit verunreinigter Nahrung zunächst in den Magen, wo sie durch den sauren Magensaft normalerweise schnell abgetötet werden. Bei sehr großer Keimzahl überleben allerdings einige Erreger die Magenpassage und infizieren den Darm. Medikamente, die den Magensaft neutralisieren oder die Säureproduktion hemmen, begünstigen daher die Krankheitsentstehung. Im Darm vermehren sich die Erreger und verursachen eine unkontrollierte Sekretion von Wasser und Mineralsalzen aus der Darmwand. Gleichzeitig wird die Fähigkeit der Schleimhaut zur Wasseraufnahme vermindert. Das überschüssige Wasser verflüssigt nun den Stuhl - Durchfälle sind die Folge. Besonders aggressive Erreger schädigen zusätzlich die Darmwand, indem sie in diese eindringen und Blutungen hervorrufen können. In tropischen und subtropischen Ländern mit niedrigen Hygienestandards sind Durchfall-Erkrankungen besonders häufig. Grundsätzlich löst aber nicht jede Besiedelung des Darms mit Bakterien eine Erkrankung aus. Die Keime der so genannten Darmflora gehören zum normalen Ökosystem des Darms und schützen den Menschen vor Infektionen. Eine Antibiotika-Behandlung kann diesen Schutz zerstören und dadurch selbst zur Ursache von Durchfällen werden. Meist verlaufen durch Infektionen hervorgerufene Durchfälle harmlos. Die Beschwerden klingen nach kurzem Verlauf ab. Bei Länger anhaltendem Durchfall immer einen Arzt aufsuchen, denn nicht nur Kindern droht eine Austrocknung und Mineralienverlust, auch bei Erwachsenen muss die Ursache der Erkrankung abgeklärt werden. In sehr seltenen Fällen sind auch Vergiftungen (Schwermetalle, Pilze) Ursache einer solchen Diarrhoe.


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