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Fieberblase
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Fieberblase

Diese Erkrankung wird im Volksmund "Fieberblasen" genannt, da die Bläschen am Mund oft durch Fieber hervorgerufen werden.
Die Viren (Herpes-Viren), die Fieberblasen auslösen, sind an sich relativ harmlos. Bei Personen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. Frühgeborenen, Organtransplantierten, Aidskranken, Patienten in Chemotherapie-Behandlung etc.) können sie jedoch zu folgenschweren Krankheiten führen.
Die meisten Menschen haben sich bis zum Erwachsenenalter mit diesem weit verbreiteten Virus infiziert, aber nicht bei jedem tritt die Blasenbildung wiederkehrend auf.
Die Erstinfektion verläuft häufig schwerer als die nachfolgenden Infektionen. Nach der Infektion ruht das Virus in den Nervenzellen und kann durch verschiedene Auslöser wieder aktiviert werden. Fieberblasen können auch nach erneutem Kontakt mit Bläschenflüssigkeit anderer Personen auftreten.

Meist bilden sich Fieberblasen an den Lippen, um den Mund, im Gesicht (z. B. Naseneingang) oder Genitalbereich.
Die ersten Kennzeichen sind Juckreiz und Spannungsgefühle, in selteneren Fällen Schmerzen. In der Folge entstehen kleine, nässende Bläschen auf geröteter Haut oder Schleimhaut, die nach einigen Tagen aufplatzen. Die betroffene Stelle ist empfindlich.
Typischerweise verheilen die Bläschen durch die Bildung von Krusten, die nach einigen Tagen abfallen – meist ohne Narben zu hinterlassen. Manchmal werden Fieberblasen von allgemeinem Krankheitsgefühl begleitet.

Die Ursache der Bläschen ist eine Infektion mit einem Herpes-Virus. Es wird über Kontakt mit den Bläschen bzw. der Bläschenflüssigkeit übertragen, z. B. durch einen Kuss, gemeinsames Benutzen von Besteck oder Berühren der infizierten Stelle. Die Ansteckungsgefahr ist am größten, wenn die Bläschen prall gefüllt sind.

Mögliche Auslöser für Fieberblasen:
- psychische Faktoren (Stress)
- Menstruation
- Erkältungen (Fieber)
- UV-Strahlung
- Magen-Darm-Störungen
- schwache Immunabwehr

Der Arzt wird aufgrund der Krankengeschichte und Betrachtung der Fieberblase die Diagnose stellen.
Ist die Infektion leicht, heilt die Fieberblase ohne Behandlung ab. Bei schwerer Ausprägung wird der Arzt eine Creme oder Tabletten verordnen. Die Behandlung sollte so früh wie möglich – bereits wenn man die ersten Anzeichen bemerkt – einsetzen.

Um Fieberblasen zu vermeiden, sollte man in erster Linie seine Abwehrkräfte stärken. Gesunde Ernährung mit abwechslungsreicher Kost und regelmäßige sportliche Aktivitäten sowie ausreichender Schlaf können einen wertvollen Beitrag dazu leisten.

Wenn man bereits unter Fieberblasen leidet, sollte man deren Berührung vermeiden bzw. nach der Berührung unbedingt Hände waschen.
Gläser, Besteck und Handtücher sollte man nicht mit anderen teilen.

Fenivir Fieberblasensalbe


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Symptome bei Fußpilz
Wie bemerkt man eine Fußpilzinfektion


Ihren Ausgang nimmt eine Hautpilzinfektion der Füße meist zwischen den Zehen, denn dort bilden sich leicht kleine feuchte Kammern, die dem Pilz optimale Lebensbedingungen bieten. Das erste spürbare Symptom ist meist ein hartnäckiger Juckreiz, der sehr stark werden kann, gefolgt durch Nässen, Hautrisse und entsprechende Schmerzen. Als nächstes quillt und schuppt sich die Haut; dabei lösen sich die obersten Hautschichten. Jetzt erkennt man die Fußpilzinfektion recht leicht an der geröteten oder weißlich schuppigen Haut, vor allem, wenn der Pilz in den Zehenzwischenräumen der Zehen sitzt. Je weiter fortgeschritten die Pilzerkrankung ist, desto größer werden die Hautpartikel, die sich vom befallenen Bereich lösen, so als ob sich die Haut schält. Darunter erscheint rotes, gereiztes Gewebe.

Vorwiegend betroffen sind beim Fußpilz die Zehenzwischenräume, doch schmerzhafte Risse treten nicht nur zwischen den Zehen auf, sondern können im schlimmsten Fall den ganzen Fuß befallen.

Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich die Pilzinfektion ausdehnen und anschließend auch die Fußsohlen vom Fußpilz befallen sein. Der Rand der infizierten Hautfläche tritt meist etwas dunkler hervor, dort können sich kleine Pusteln oder Bläschen bilden. In schweren Fällen kann es zu dicken Schrunden kommen und wenn das Nagelbett verletzt ist, kann die Infektion auch auf die Nägel übergreifen. Es empfiehlt sich bereits bei den ersten Anzeichen Maßnahmen gegen den Fußpilz einzuleiten, um schmerzhafte Folgen zu vermeiden!

Neue Wirkstoffe helfen den Fußpilz schnell wieder los zu werden, bevor wirkliche Beschwerden auftreten. Fragen Sie Ihren Apotheker.

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