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Schlankheitsmittel


Schluckbeschwerden

Ursache für die Schmerzen ist eine Reizung oder Schädigung der Zellen im Rachenraum. Auslöser sind meist Viren. Der Organismus aktiviert das Immunsystem. Um die Erreger möglichst schnell loszuwerden, werden die Schleimhäute im Hals stärker durchblutet, um vermehrt Abwehrzellen an den Ort des Geschehens zu schaffen. Dies führt zu einer Rötung und Erwärmung der betroffenen Region. Das Gewebe schwillt an, dabei entsteht Druck auf die Nervenfasern, den wir als Schmerz wahrnehmen.

Eine sinnvolle Reaktion des Körpers findet statt, die wir ernst nehmen sollten. Halsschmerzen weisen früh auf eine Störung im Organismus oder bestimmte Krankheitsabläufe hin, etwa einen grippalen Infekt. Sie sind ein Warnsignal, das uns etwa den Verzicht auf körperliche Anstrengung nahe legt. Man sollte verhindern, dass sich auf den bereits geschwächten Schleimhäuten weitere krankmachende Keime ansiedeln. Außerdem könnte die Infektion in die tieferen Atemwege vordringen und eine harmlose Erkältung sich am Ende zu einer Lungenentzündung auswachsen.

Die Beschwerden erreichen meist nach zwei bis drei Tagen ihren Höhepunkt und klingen danach langsam ab. Nach einer Woche sollten sie wieder ganz verschwunden sein. Wenn nicht, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Andauernde und sehr starke Schmerzen beim Schlucken könnten auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.

Schnupfen

Die Verkühlung wird wie die Grippe von Mensch zu Mensch übertragen. Meist ist zunächst die Schleimhaut der Nase betroffen und man hat Schnupfen. Später folgen Entzündungen der Halsschleimhaut mit Heiserkeit und Halsweh, der Rachenmandeln und/oder der Luftwege der Lunge (Bronchitis; Husten). Häufig kommt es zu Sekundärinfektionen mit Bakterien. Die Erkrankung tritt meist in den Herbst- und Wintermonaten auf, ist normalerweise harmlos und dauert rund eine Woche. Erwachsene haben durchschnittlich zwei- bis viermal im Jahr mit einer Erkältung zu kämpfen, Kinder sind im Mittel fünfmal betroffen. Von den auftretenden Beschwerden hält zumeist der Husten am längsten an.

Wie entsteht eine Erkältung?
Eine Abkühlung der Finger, Zehen, Nase oder Ohren in der kühleren Jahreszeit begünstigt - wahrscheinlich über eine Herabsetzung der Immunabwehr - die Entwicklung einer Virusinfektion. Es existieren über 100 verschiedene Viren, die eine Erkältung auslösen können. Der Erreger wird dabei via Tröpfcheninfektion, etwa durch Niesen oder Husten, übertragen. Die Eintrittspforten sind Nasen- und Rachenschleimhaut. Ein Übergreifen der Infektion auf Nebenhöhlen und Bronchialschleimhaut (Bronchitis) ist möglich. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen ein bis drei Tage (Inkubationszeit). Da Erkältungsviren mehrere Stunden auf der Hautoberfläche überleben, ist es wichtig, sich nach dem Putzen der Nase die Hände gründlich zu waschen. Bei einer Begrüßung per Händedruck gelangen die Viren sonst auf ihr nächstes Opfer, das sich beim Reiben der Augen oder Naseputzen infiziert.

Welche Symptome treten auf?
Die Nase brennt und beginnt zu laufen. Zunächst kommt wässrig-klares Sekret, das in weiterer Folge dickflüssig und grüngelb wird. Aufgrund der angeschwollenen Nasenschleimhäute ist das Atmen durch die Nase erschwert. Auch ein Druckgefühl in den Ohren kann hinzukommen. Zu Beginn der Erkrankung fühlt man sich oft müde und niedergeschlagen - leichtes Fieber kann einsetzen und Husten hinzukommen. Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen sind möglich. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Die Diagnose wird anhand der beschriebenen Symptome gestellt. Normalerweise geht man bei einer Erkältung jedoch nur zum Arzt, wenn Komplikationen auftreten. Etwa elf Prozent der Besucher in einer Arztpraxis klagen über Erkältungsbeschwerden.

Was können Sie selbst tun?
Sind nur typische Erkältungssymptome gegeben und klingt die Erkrankung nach ein bis zwei Wochen ab, ist ein Arztbesuch nicht unbedingt erforderlich. Allgemein sollten Sie sich körperlich schonen, viel Flüssigkeit zu sich nehmen. (beispielsweise heißen Tee) Nasentropfen lassen die Nasenschleimhäute abschwellen und erleichtern so das Atmen. Sie sollten jedoch nicht länger als zehn Tage angewendet werden. Dampfinhalationen lassen die Nasenschleim-häute ebenfalls abschwellen. Versuchen Sie, mit hoch gelagertem Kopf zu schlafen. Raucher sollten ihren Nikotinkonsum während der Erkältung zumindest deutlich einschränken, um eine weitere Reizung der Schleimhäute zu vermeiden. Werfen Sie gebrauchte Papier-taschentücher sofort weg und waschen Sie sich nach dem Schnäuzen die Hände, um die Ansteckungsgefahr zu begrenzen.

Wie kann man eine Erkältung vermeiden?
Vermeiden Sie es, sich im Gesicht zu berühren, nachdem Sie Kontakt mit einem erkälteten Menschen hatten. Halten Sie, wenn möglich, Abstand zu erkälteten Personen. Achten Sie auf gründliche Hygiene der Hände. Dies gilt sowohl für Erkältete als auch für Personen, die mit diesen in Kontakt stehen. Vermeiden Sie Kälte und Feuchtigkeit. Maßnahmen wie regelmäßige Saunabesuche oder Kneipp-Kuren scheinen die Abwehrkräfte des Körpers gegenüber Erkältungskrankheiten zu stärken. Achten Sie auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung.

Schwangerschaftstest

Frauen, die sehr körperbewusst sind, nehmen durch die hormonellen Umstellungen bereits vor dem Ausbleiben der Regel wahr, dass sich in ihrem Körper etwas verändert hat: Sie werden schnell müde, müssen häufiger Wasserlassen und leiden unter Bauchkrämpfen. Ein weiteres Zeichen ist nicht selten ein Ziehen in den Brüsten.

Im weiteren Verlauf können aber auch Übelkeit, besonders morgens, Erbrechen, Appetitstörungen (z.B. abnorme Essgelüste) oder Schwindel Hinweise auf eine mögliche Schwangerschaft geben. Sicherheit kann erst ein Schwangerschaftstest geben, denn auch das Ausbleiben der Menstruation lässt nicht zwangsläufig auf eine Schwangerschaft schließen.

Der Nachweis, dass eine Schwangerschaft vorliegt, kann mittels verschiedener Methoden schon einige Tage nachdem die Menstruation überfällig ist, erbracht werden.

Ein einfacher Schwangerschaftstest (Urintest) aus der Drogerie oder der Apotheke kann acht bis zehn Tage nach Ausbleiben der Menstruation das Humane Gonadotrope Hormon (HCG, Human Chorionic-Gonadotropin) nachweisen. Dieses Hormon wird nur von den Zellen in der Plazenta (Mutterkuchen) gebildet und ist damit charakteristisch für eine beginnende Schwangerschaft. Sobald HCG über die Nieren in die Blutbahn der Mutter gelangt, kann es im Blut und im Urin nachgewiesen werden. Damit ein Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis anzeigen kann, muss eine gewisse Menge HCG mit dem Urin ausgeschieden werden. Dies ist in den ersten Tagen einer Schwangerschaft jedoch nicht immer der Fall. Daher sollte der Test bei einem negativen Ergebnis einige Tage später wiederholt werden.

Einige Hersteller von Schwangerschaftstests bieten Schwangerschafts-Frühtests an, die schon fünf bis sechs Tage vor der erwarteten Regelblutung eine Schwangerschaft nachweisen können. Die Anzahl falscher Ergebnisse ist bei diesen Tests aber relativ hoch. Bei Verdacht auf eine Schwangerschaft sollte die Frau so bald wie möglich einen Frauenarzt aufsuchen, um eindeutig zu klären, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.

Scheidenflora


Empfänglich für Scheideninfektionen?
Laktobazillen schützen das mikrobielle Gleichgewicht der Scheidenflora„Es gibt Phasen im Leben einer Frau, da ist sie empfänglicher für Scheideninfektionen als in anderen Zeiten”, sagt Univ. Prof. Dr. Armin Witt, Facharzt für Frauenheilkunde und Gründer des Akutservices „Gyninfekt” (www.gyninfekt.at) in Wien. „Zum Beispiel immer bei Veränderungen der hormonellen Situation: Pubertät, Menstruation, Schwangerschaft oder Menopause.” Aber auch Antibiotikatherapien oder Konfliktsituationen können dazu führen, dass das mikrobielle Gleichgewicht in der Scheide gestört ist. Die Symptome: Juckreiz, Brennen und Schmerzen im Intimbereich, oft begleitet von Ausfluss. Hier ist es sinnvoll, die Scheidenflora mit Laktobazillen zu unterstützen: Diese guten Bazillen besetzen die Scheidenwand und verdrängen viele Krankheitserreger.”

Weitere Infos: www.gesundescheide.at
oder kostenlos Broschüren & Muster,
Tel.: 01/879 99 07, 0664/408 18 19

Gesunde Scheidenflora

Schmerzen


Jeder kennt das, Zahn-, Kopf-, Muskel und viele andere Schmerzen treten auf. Die kann man mit einem Schmerzmittel gut beseitigen. Aber auf keinen Fall dürfen diese über einen längeren Zeitraum unkontrolliert eingenommen werden. Die Ursache muss eruiert und beseitigt werden.

Schmerzen sind eine Sinneswahrnehmung – ähnlich wie Hitze, Kälte oder Berührungen wahrgenommen werden. Akuter Schmerz ist ein Hinweis des Körpers, dass im Moment irgendetwas nicht stimmt.

Verselbstständigt sich der Schmerz und dauert über lange Zeit an, kann er seinen Warncharakter jedoch verlieren und sich zu einer eigenständigen Erkrankung entwickeln, dem chronischen Schmerz.

Bei akutem Schmerz ist die Ursache meist eindeutig erkennbar und kann gezielt behandelt werden. Die Zeitgrenze, ab der man Schmerzen als chronisch bezeichnet, liegt bei drei Monaten.

Schmerzen haben nicht immer eine körperliche Ursache. Manchmal kommt es auch im Verlauf psychischer Erkrankungen (wie einer Depression) zu Schmerzempfindungen, die jedoch eher auf psychische Faktoren zurückzuführen sind. Anhaltende Schmerzen können allerdings umgekehrt auch zu einer Depression führen.

siehe Kopfschmerz

Schmerzen



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