O

Ohren
Ohnmacht

zurück zum Alphabet

Ohren

Verletzungen des Trommelfells
Das Trommelfell kann mit spitzen Gegenständen, wie beispielsweise Bleistiften, Stricknadeln, Haarklammern oder Wattestäben, verletzt werden. Indirekte Verletzungen kommen durch abrupte Luftdruckveränderungen zustande. Das kann zum Beispiel ein Schlag auf das Ohr, Explosionen oder Tauchunfälle sein.

Charakteristische Symptome für eine Trommelfellverletzung sind starke, plötzlich auftretende Ohrenschmerzen. Blut oder Flüssigkeit kann austreten. Weitere Krankheitszeichen können Schwindel, Hörverlust oder Ohrgeräusche sein.
Eine Trommelfellverletzung heilt meist innerhalb von 14 Tagen selbst aus. Heilt die Verletzung nicht ab, so muss das Trommelfell operativ geschlossen werden.

Fremdkörper im Ohr
Kinder oder ihre Spielkameraden stecken sich manchmal kleine Gegenstände (Plastilin, Erbsen, kleines Spielzeug) in die Ohren. Ihr Kind wird in diesem Fall eventuell über Schmerzen klagen. Das Ohr ist druckempfindlich. Gehen Sie in diesem Fall sofort zu einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Er hat die Instrumente, um die Gegenstände gefahrlos zu entfernen.

Ohnmacht

Die stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit
Unter stabiler Seitenlage versteht man eine spezielle Lagerung bei bewusstlosen Patienten. Diese Lagerung schützt den Bewusstlosen vor Verstopfung der Atemwege durch seine eigene Zunge, Speichel oder Erbrochenes. Eine korrekte Seitenlage durchzuführen lernen Sie am besten in einem Erste-Hilfe-Kurs!

Wann sollten Sie einen Menschen in die stabile Seitenlage bringen?
Bei Bewusstlosigkeit - Atmung und Herzschlag sind normal, aber der Verunglückte reagiert nicht auf Ansprache. Wenn Sie Beine oder Arme hochheben, sind diese ganz schlaff.

Bei Säuglingen und Kleinkindern :
- Legen Sie das Kind auf den Bauch.
- Drehen Sie den Kopf auf die Seite.
- Öffnen Sie den Mund des Kindes.

Beim Erwachsenen oder dem Kind ab etwa drei Jahren:
- Knien Sie an der Seite des auf dem Rücken liegenden Patienten.
- Heben Sie die Hüfte des Verunglückten etwas an und schieben Sie den auf der Helferseite liegenden Arm unter seine Hüfte.
- Das Bein auf der Helferseite anwinkeln, so dass der Fuß auf dem Boden steht.
- Den zweiten Arm auf der dem Helfer gegenüberliegenden Seite auf die Brust legen.
- Fassen Sie den Patienten an der Ihnen gegenüberliegenden Schulter und Hüfte und drehen ihn zu sich her auf die Seite.
- Die oben liegende Hand unter das Kinn schieben, den Kopf dabei vorsichtig leicht nach hinten biegen, den Mund öffnen.
- Den unteren Arm hervorziehen, so dass der Verunglückte nicht mehr darauf liegt.
- Überprüfen Sie die Atmung, korrigieren Sie gegebenenfalls die Kopfhaltung. Vorsicht, wenn eine Wirbelsäulenverletzung zu befürchten ist. In diesem Fall soll ein Helfer den Kopf mit dem Körper mitbewegen.

nach oben