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Aminosäuren
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Abnehmen

Viele Studien schlagen Alarm: Die westeuropäische Bevölkerung ist zu dick!
Mal ganz ehrlich: Abgesehen davon, dass Übergewicht ungesund ist, wirklich wohl fühlt man sich ja auch nicht dabei - oder?
Hier ein paar Tipps, wie Sie locker und ohne Plage ein paar Kilo runter bekommen:

Viel trinken, Flüssigkeitszufuhr regt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. 1,5 l Flüssigkeit pro Tag sollten es mindestens sein. Löschen Sie Ihren Durst mit Leitungswasser, Mineralwasser, (ev. leicht gesüßte) Tees, stark verdünnte Obstsäfte, Gemüsesäfte statt mit Limonaden, Most, Bier, Wein, ... Denken Sie daran: Kein einzelnes Lebensmittel macht dick, sondern nur die gesamte Ernährungsweise. Es gibt daher keine "guten" und "schlechten" Lebensmittel und somit auch keine strikten Verbote. Versuchen Sie immer, sich abwechslungsreich zu ernähren - dadurch werden Sie mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen optimal versorgt. Sparsamer Umgang mit Fetten, seien Sie sparsam, wenn es um' s Streich- und Kochfett geht. Ein Teelöffel kann Dosierhilfe sein. Verwenden Sie beschichtete Pfannen zum Braten, Sie kommen mit sehr wenig Öl aus. Bedenken Sie: Panierte und frittierte Speisen saugen das Fett wie ein Schwamm auf. Ziehen Sie pflanzliche Fette den tierischen Fetten unbedingt vor! Naschen Sie gerne? Die fettarme Alternative zur Blätterteig-Topfengolatsche, Schwarzwälder Kirschtorte oder Cremeschnitte sind Mehlspeisen aus Germteig, Biskuitteig oder Strudelteig; z.B. Apfelstrudel, Topfentorte (mit wenig Obers) mit Früchten, Biskuitroulade (mit Marmelade gefüllt), Germteigstriezel ... Gusto auf Schokolade? Gönnen Sie sich ab und zu ein kleines Stück und genießen Sie es.
Aber vielleicht können Ihnen auch Gummibärchen, Zuckerl oder Kaugummi (= 0 g Fett) bei Ihrem Süßgusto helfen.
Bewegen Sie sich so viel und so oft es geht. Es muss ja nicht gleich Hochleistungssport sein. Täglich zumindest eine halbe Stunde - z.B. Spazieren gehen - ist besser als sich gar nicht zu bewegen.
Als hilfreich bei den Bemühungen abzunehmen haben sich rezeptfreie Mittel aus der Apotheke bewährt, dort werden Sie auch gerne verantwortungsbewusst beraten.

siehe auch Schlankheitsmittel

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Alfalfa (Medicago sativa)

Die Araber entdeckten als erste die vitalisierende Wirkung der Luzerne und gaben ihr den Namen Alfalfa, was soviel bedeutet wie "Vater aller Nährstoffe". Sie wird schon seit Jahrtausenden in vielen Teilen der Erde sowohl als Lebensmittel, als auch als Heilpflanze genutzt. Diese mineralstoffreiche Pflanze kommt in der Natur im westlichen Asien und östlichen Mittelmeerraum vor und kann u.a. bei der Regulierung des Körpergewichts unterstützend wirken. Medizinisch wirksam sind die gesamte Alfalfa-Pflanze und ihre Blätter.

Alflalfa wurde sowohl in der westlichen, als auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt, wo sie Zi Mu genannt wurde. Die getrockneten Blätter der Pflanze wurden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) von chinesischen Ärzten und von der ayurvedischen Medizin in Indien besonders für Erkrankungen des Magen-Darm Traktes angewendet.

Alfalfa scheint ausgleichend auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt zu wirken. Sie kann zudem als ein gutes Mittel zur Entwässerung des Körpers eingesetzt werden, da sie aufgrund ihres hohen Kaliumgehaltes einen harntreibenden Effekt hat. Vor allem die regulierende Wirkung des körpereigenen Wasserhaushaltes vermindert die Gefahr der Bildung von Cellulite und Übergewicht und trägt zur Leberentgiftung bei. Ein weiteres Anwendungsgebiet kann die Arthrose sein. Die natürlichen Wirkstoffe von Alfalfa schwemmen freie Radikale aus dem Körper und verringern so das Herzinfarktrisiko. Alfalfa stimuliert darüber hinaus die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), regt diese zu einer optimalen Hormonausschüttung an und ist somit ein hervorragendes natürliches Vitaltonikum für Körper, Geist und Seele.

Inhaltsstoffe und Wirkungen

Alfalfa-Blätter enthalten ca. 2 bis 3% Saponine. In Tierstudien wiesen diese Stoffe eine Hemmung der Cholesterin-Absorption auf und schützten so vor der Bildung von arteriosklerotischen Plaques.(3) Alfalfa enthält darüber hinaus Chlorophyll, Enzyme, die Vitamine A, E, K, B6 und D und eine Vielzahl von Mineralien, Spurenelementen und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (Flavonoide, Isoflavone, Sterole und Kumarinderivate). Sie ist außerdem besonders reich an Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Zink. Alfalfa ist außerdem sehr reich an Vitamin A: 100g Alfalfa enthalten 8000 I.E., wobei zum Vergleich 100g Lebertran 225 I.E. enthält. Der Vitamin A-Tagesbedarf liegt bei 4000-5000 I.E.

Aufgrund seiner vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen kann Alfalfa u.a. bei Arthritis, Diabetes und Verdauungsproblemen hilfreich sein.
Bei einer hochdosierten Aufnahme sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Es gibt allerdings Berichte, dass einige Menschen allergisch reagierten. Zudem sollten Personen, die an Lupus erythemadodes, einer Autoimmunerkrankung, leiden, kein Alfalfa zu sich nehmen.

Haupt-Anwendungsgebiete: Hoher Cholesterinspiegel, Appetitmangel, Verdauungsbeschwerden, Entwässerung

Aminosäuren

Eiweiße (Proteine) sind für die Struktur und die Funktion des menschlichen Organismus von überragender Bedeutung. So ist auf der einen Seite die Gestalt eines Menschen im Wesentlichen abhängig von Proteinen, denn sie sind die entscheidenden Bestandteile fast aller Organe. Daneben sind Eiweiße in ihrer Funktion als Biokatalysatoren (Enzyme) die Garanten für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Stoffwechsels.

Alle Proteine sind aus Aminosäuren zusammengesetzt. Wir unterscheiden 20 verschiedene Aminosäuren, von denen acht für den Organismus essentiell sind. Diese Aminosäuren - Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Methionin und Lysin, bei Säuglingen auch Arginin und Histidin - müssen dem Körper also täglich via Nahrung zugeführt werden, weil er sie nicht selbst herstellen kann.

Die Ernährung in den westlichen Industrienationen ist aufgrund des charakteristischen hohen Fleischkonsums eher durch ein Zuviel als ein Zuwenig an Eiweiß gekennzeichnet. Defizite gibt es aber trotzdem - nicht, was die Gesamtmenge an verzehrtem Eiweiß betrifft, sondern dessen Wertigkeit. Nicht selten ist in der Nahrung eine oder mehrere essentielle Aminosäure unterrepräsentiert, vor allem dann, wenn der Eiweißbedarf überwiegend aus tierischer Kost gedeckt wird. Interessanterweise sind essentielle Aminosäuren nämlich vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Experten empfehlen daher, den Eiweißbedarf zu zwei Dritteln aus pflanzlicher und zu einem Drittel aus tierischer Kost zu decken.

Da als Folge einer langfristigen Fehlernährung oder als Folge von starkem Stress, Leistungssport oder chronischen Erkrankungen Mangelversorgungen an essentiellen Aminosäuren auftreten können, spielen diese Substanzen, extern verabreicht, für Stoffwechsel und Immunsystem eine bedeutende Rolle. Die gezielte Ergänzung spezieller Aminosäuren sollte allerdings stets von einem erfahrenen Arzt durchgeführt und überwacht werden. Für denjenigen, der nicht an Abwehrschwäche leidet und lediglich vorbeugend seine Versorgung mit essentieller Aminosäure sicherstellen will, für den empfiehlt sich eine Beratung durch die Apotheke.

Hier eine Auflistung der Aminosäuren:

Valin

Funktion:
wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben aller Art, grüne Blattsalate, Zucchini, Tomaten
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Leucin

Funktion:
wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Oliven, Avocados, Papayas, Kokosnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Quinoa (Eine der ältesten Getreide-Kulturpflanzen der Menschheit)
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Isoleucin

Funktion:
wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Oliven, Avocados, Papayas, Kokosnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Quinoa
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Phenylalanin

Funktion:
Ausgangssubstanz für die Hormone der Schilddrüse, des Nebennierenmarks sowie des Pigments Melanin, Beteiligung am Aufbau des Stresshormons Noradrenalin

Vorkommen in Lebensmitteln: Karotten, Rote Bete, Tomaten, Spinat, Äpfel, Ananas
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, starker Stress (erhöhter Bedarf an psychoaktiven Aminosäuren wie Phenylalanin), häufige Diäten, Leistungssport, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Threonin

Funktion:
reguliert das Zusammenspiel von Aminosäuren und Zuckern, indem es deren Verknüpfung vermittelt

Vorkommen in Lebensmitteln: Alfalfa, (Beschreibung siehe unter A) grüne Blattgemüse, Papayas, Karotten, Quinoa
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Tryptophan

Funktion:
Bestandteil fast aller körpereigenen Proteine, ausgenommen Kollagen und Insulin; Ausgangssubstanz der Hormone Serotonin und Melatonin; regulatorische Funktion auf das Zentralnerven-, Herz-Kreislauf- und Immunsystem; Bindeglied zwischen körperlichen und seelischen Beschwerden: depressive Phasen »verbrauchen« Tryptophan, die Folge sind zunächst Herz-Kreislauf-Beschwerden

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben, Rettich, Fenchel, Bananen, Tomaten, Spinat
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Methionin

Funktion:
überträgt Methylgruppen und ist dadurch am Aufbau zahlreicher körpereigener Eiweiß- und Wirkstoffe beteiligt

Vorkommen in Lebensmitteln: Kohlarten, Meerrettich, Knoblauch, Äpfel, Haselnüsse, Quinoa
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Lysin

Funktion:
Bestandteil zahlreicher Enzyme sowie der Kollagenfasern

Vorkommen in Lebensmitteln: Sojasprossen, grüne Gemüse, Sellerie, orangefarbene Früchte, reichlich in Quinoa
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen


Arginin

Arginin (essentiell für Säuglinge und Kleinkinder)

Funktion: wichtige Stickstoffquelle für den Körper; Lieferant des Immunmodulators Stickoxid
Vorkommen in Lebensmitteln: grüne Gemüse, Alfalfa, Lauch, Rettich, Kartoffeln, Quinoa
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit


Histidin

Histidin (essentiell für Säuglinge und Kleinkinder)

Funktion: Bestandteil der Atmungskette und des roten Blutfarbstoffs; reguliert Wachstum und Regeneration von Zellen; kreislaufwirksam
Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben, Rettich, Sellerie, Gurken, grüner Salat, Zwiebel, Knoblauch, Apfel, Ananas, Papaya, Quinoa
Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden
Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit

Aromatherapie

So wie Gerüche manchmal Unbehagen bis hin zu allergischen Reaktionen auslösen können, so gibt es umgekehrt Duftsignale die direkt an das limbische Zentrum weitergeleitet werden. Dort lösen sie Reaktionen aus, die unser Wohlbefinden unmittelbar, positiv beeinflussen und sogar zur Heilung führen. Ob in Form von Inhalationen, Einnahmen oder Einreibungen, die Anwendung wird je nach Wirkstoff und Beschwerde differenziert. Die aus pflanzlichen Stoffen gewonnen Öle werden unter Einhaltung der höchsten Reinheitsgebote hergestellt und man kann fast sagen gegen jede Beschwerde ist ein Kräutlein gewachsen und zu ätherischem Öl verarbeitet worden. In Ihrer Apotheke finden Sie die entsprechende Auswahl.

Aufbaumittel

Warten Sie nicht bis Ihnen „etwas fehlt“. Die Anforderungen die an die heutigen Menschen gestellt werden sind so hoch wie nie. Die Umwelt, Hektik, Stress ungesunde Ernährung fordern Ihre Gesundheit heraus. Daher gibt es unzählige Nahrungsergänzungsmittel die helfen mit schädlichen Einflüssen und Mangelerscheinungen fertig zu werden, sowie die geistige und körperliche Leistung zu erhöhen. Selbstverständlich bieten die Pharmakonzerne Produkte an, die eine Vielzahl von Wirkstoffen enthalten, die für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit wichtig sind. Aber wenn bereits eine gewisse Beeinträchtigung der Gesundheit vorhanden ist, dann verhelfen gezielt verabreichte Mittel zur Stärkung des entsprechenden Organs und damit zu mehr Wohlbefinden.


Augen

Gesunde Augen - gute Sicht
Sonnenbrillen: Sonnenschutz für die Augen

Der richtige UV-Schutz ist das A und O jeder Sonnenbrille. Schließlich kann das ungeschützte Auge durch die Sonnenstrahlen, ähnlich wie die Haut, schwer geschädigt werden. Ob die favorisierte Sonnenbrille über ausreichend UV-Schutz verfügt, ist leicht festzustellen. Mittlerweile tragen fast alle Sonnenbrillen spezielle Aufkleber die einen 100%-igen UV-Schutz garantieren. Fehlt so ein Nachweis sollte man von einem Kauf absehen.
Ebenso wichtig sind Tönung und Blendschutz der Brille. Sehr dunkle Gläser mögen vielleicht cool wirken, für den Alltag in unseren Breiten sind sie aber kaum geeignet, da die Sicht zu stark eingeschränkt wird. Tönungsgrade von Sonnenbrillen sind in vier Kategorien – sehr hell bis sehr dunkel - eingeteilt. In der Regel stehen sie in der Innenseite des Bügels. Optimal - für die hiesigen Lichtverhältnisse – eignen sich Brillen der Kategorie zwei und drei. Brillen der Kategorie eins haben eine zu hohe Lichtdurchlässigkeit, Gläser der Kategorie vier sind zu dunkel.
Aber Vorsicht: Eine dunkle Tönung bedeutet nicht zwangsläufig Schutz vor UV-Strahlen. Im Gegenteil: Im Dunkeln öffnen sich die Pupillen weiter als normal und die Netzhaut ist besonders ungeschützt. Deshalb sollten die Gläser unbedingt einen 100%-igen UV-Schutz bieten.
Ein weiterer wichtiger Punkt: die Färbung der Gläser. Modisch en vogue, im Alttag jedoch eher ungeeignet sind Gläser in orange, lila, gelb oder rot. Sie verfälschen die Farben und verzerren das Bild. Besonders gefährlich sind sie im Straßenverkehr. Ideale Sichtverhältnisse garantieren hingegen braune, graue oder dunkelgrüne Gläser.

Auch die Qualität der Gläser sollte vor dem Kauf überprüft werden. Denn verzerrte Bilder dürfen auf keinen Fall entstehen. Deshalb: besser nach draußen gehen und die Sonnenbrille unter Realbedingungen testen. Auch Form und Größe der Gläser spielen eine Rolle. Ist die Brille zu schmal oder schließt sie oben und an den Seiten nicht richtig ab, können Sonnenstrahlen ungefiltert ins Auge fallen und blenden. Für eine optimale Passform gilt deshalb: die ideale Brille sollte bis zu den Augenbrauen reichen und seitlich leicht gewölbt sein, so dass auch hier keine Strahlen durchkommen.
Übrigens: Für Kontaktlinsenträger sollte die Sonnenbrille etwas dunkler sein, da die Augen durch die Linsen lichtempfindlicher werden. Und: Blendschutzkontaktlinsen sind kein Ersatz für eine vernünftige Sonnenbrille, da sie nur einen kleinen Teil des Auges abdecken.

Problem: Trockene Augen
Viele Menschen leiden unter trockenen Augen. In der Regel sind die Beschwerden zwar lästig, aber eher harmlos. Generell sollten sie aber vom Augenarzt abgeklärt werden. Ein Grund für trockene Augen ist eine Störung der Tränenproduktion. Die Tränenflüssigkeit wird von den Tränendrüsen im Auge gebildet. Sie dient der Reinigung und Versorgung von Binde- und Hornhaut. Der Tränenfilm hält die Oberfläche des Auges glatt und bewahrt uns den "klaren Blick". Außerdem enthält er keimtötende Substanzen und schützt das Auge so vor Infektionen. Besonders wenn wir müde sind schwankt die Tränenproduktion. Aber auch mit zunehmendem Alter trocknen die Augen schneller aus.

Entzündete Augen
Ob Gräser oder Blütenpollen - nicht selten führen sie zu allergischen Reaktionen wie brennenden oder juckenden Augen. Abhilfe versprechen antiallergische Augentropfen. Hier berät die Apotheke.
Auf keinen Fall sollten darüber hinaus Selbstbehandlungen durchgeführt werde. Augenentzündungen müssen vom Augenarzt abgeklärt und behandelt werden. Wenn kurzfristig unangenehme, leichte Beschwerden auftreten so wäre eine pflanzliche Alternative angebracht: Rosenwasser das Mittel einfach auf Watte o.Ä. sprühen und diese auf die geschlossenen Augen legen. Das erfrischt und beruhigt brennende und juckende Augen auf sanfte Weise. Nicht zu empfehlen hingegen sind Kamillenkompressen. Sie helfen zwar bei Entzündungen, eignen sich aber nicht für die Augenpartie. Außerdem können auch die Inhaltsstoffe der Kamille Allergie auslösend wirken. Eine echte Alternative bei müden oder überanstrengten Augen ist der Augentrost – lateinisch "Eufrasia". Die Tropfen gibt es, von verschiedenen Firmen rezeptfrei in jeder Apotheke zu kaufen.
Man kann aber vorbeugend viel für die Augengesundheit tun: Spezielle Stoffe schützen und versorgen die Augen. Auch hier berät Sie Ihr Apotheker.

Vitamin A - gute Augen

Mindestens ein Viertel der Bevölkerung nimmt nicht ausreichend Vitamin A zu sich. Dabei spielt das Vitamin unter anderem eine wichtige Rolle bei der Bildung von Haut, Schleimhäuten und Knorpelgewebe. Zudem ist es zusammen mit dem Protein Opsin für die Bildung des Sehpurpurs in der Netzhaut verantwortlich. Aber auch für die Entwicklung des Ungeborenen sowie für die Produktion des Hormons Testosteron ist Vitamin A von Bedeutung.

Vitamin A (Retinol) ist ein fettlösliches Vitamin, das hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln enthalten ist, aber auch aus Carotin (einem Pflanzenfarbstoff), dem so genannten Provitamin A, gebildet werden kann. Die höchste Wirksamkeit zeigt hier das Beta-Carotin. Speicherort für Vitamin A ist die Leber, von wo aus es über das Blut zu den Zellen transportiert wird. Carotin wird im Dünndarm zu Retinol gespalten und über die Lymphe transportiert.

Rot, gelb und orange machen fit!

Das Vitamin A bildende Carotin findet sich vor allem in gelb, rot oder orange gefärbten Früchten und Gemüsesorten. Dazu gehören beispielsweise Karotten, Paprika, Aprikosen, Kirschen, Grapefruits, Tomaten, Rote Bete und Papaya, aber auch Spinat, Fenchel, Brokkoli, oder Feldsalat. Tierische Produkte wie Fisch, Leber, Milchprodukte und Eier enthalten viel Vitamin A.

Wie viel Vitamin A sollte es sein?

Der Mensch sollte durchschnittlich etwa 0,8 Milligramm Vitamin A pro Tag mit der Nahrung aufnehmen. Stillende, Schwangere und Jugendliche benötigen in der Regel eine höhere Dosis. Schon 50 Gramm rote Paprika, 50 Gramm Möhren oder 100 Gramm Spinat reichen aus, um den Tagesbedarf zu decken.

Es kann auch zu viel sein

Vitamin A kann auch überdosiert werden. Eine Überdosierung kann jedoch nur bei Aufnahme des aktiven Vitamin A, beispielsweise durch Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln, entstehen.

siehe allgemein Vitamine

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