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Basen
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Blutkörperchen
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Basen Balance

Gesunde Ernährung besteht hauptsächlich aus Lebensmitteln, wie z.B. Obst und Gemüse die Basen bilden. Da die beliebtesten Speisen und Getränke wie Brot, Fleisch, Nudeln, Süßigkeiten, Kaffee und Limonaden stark Säure bildend sind, ist es sinnvoll, die Nahrung mit einem Basenpulver auszugleichen. Das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen ist mit entscheidend dafür, ob wir uns gesund und fit fühlen. Unser Körper tut von Natur aus alles, um einen harmonischen Säure-Basen-Haushalt aufrecht zu erhalten. Ohne sich dessen bewusst zu sein, behindern wir ihn dabei täglich und werden so buchstäblich "sauer".

Das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen ist wichtig
Der Körper ist eine Art Fabrik, in der durch chemische Reaktionen Energie und Wärme produziert wird. Dabei ist es völlig normal, dass Säuren und andere Abfallprodukte anfallen. Der Körper verfügt über zahlreiche Möglichkeiten diese zu neutralisieren und über die Lunge, die Nieren, das Blut und die Haut auszuscheiden. So wird ein harmonisches Gleichgewicht hergestellt, damit alle Stoffwechselvorgänge unter optimalen Bedingungen ablaufen können. Verschiebt sich nun durch eine ungesunde Lebensweise dieses Gleichgewicht und nehmen die Säuren überhand, kann sich dies auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit negativ auswirken.

So schaden Säuren unserem Körper
Entmineralisierung des gesamten Körpers ist die Folge und diese hat auf Dauer verheerende Folgen. Beim Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes geht es also nicht nur darum, die Säuren zu neutralisieren, sondern vielmehr darum, die Mineralstoffspeicher wieder aufzufüllen und den Mangel an diesen wichtigen Vitalstoffen auszugleichen. Denn nur mit gefüllten Mineralstoffspeichern können wir gesund und vital bleiben. Ist die Darmflora gestört und kommen unverdaute Kohlenhydrate und Eiweiße in den Dickdarm, so entstehen Gärungssäuren. Diese werden in den Körper aufgenommen und tragen zusätzlich zur Übersäuerung bei. Deshalb ist Basenpulver ideal, um den Säure-Basen-Haushalt positiv zu beeinflussen und gleichzeitig die Mineralstoffspeicher aufzufüllen.

siehe Übersäuerung

Blutgerinnung

Vitamin K, Power für die Knochen

Vitamin K ist besonders für den Blutfluss und die Knochenbildung von Bedeutung. So ist es an der Synthese von Gerinnungsfaktoren beteiligt und unterstützt auf diese Weise die Blutgerinnung. Durch die Zusammenarbeit mit Proteinen und Kalzium beeinflusst Vitamin K auch die Stabilität der Knochen.

Vitamin K kommt in verschiedenen Formen vor: Pflanzen bilden das so genannte Phyllochinon oder Vitamin K1, das über die Nahrung aufgenommen wird. Die Darmflora des Menschen bildet eine andere Form von Vitamin K: Menachinon oder Vitamin K2. Es deckt etwa die Hälfte des täglichen Bedarfs, sodass ein Vitamin K-Mangel nur selten auftritt. Eine Überdosierung (Hypervitaminose) ist für Vitamin K bisher nicht bekannt. Vitamin K ist selbst in hohen Dosen praktisch ungiftig.

Wichtige Vitamin K-Quellen: Spinat, Grünkohl & Co.

Vitamin K kann in Form von Vitamin K2 von den Darmbakterien gebildet werden, allerdings nicht in ausreichender Menge. Aus diesem Grund muss das Vitamin zusätzlich über die Nahrung aufgenommen werden. Dessen pflanzliche Form (Vitamin K1) findet sich besonders in grünen Blattgemüsen wie Spinat und Kohlarten wie Sauerkraut, Blumen-, Rot- und Grünkohl. Aber auch andere Nahrungsmittel, wie Fleisch und Leber, enthalten viel Vitamin K. Vorsicht ist bei der Lagerung geboten, denn zuviel Licht zerstört Vitamin K. Daher sollte man Vitamin-K-reiche Lebensmittel eher im Dunkeln lagern.

Wie viel Vitamin K sollte es sein?

Die empfohlene Vitamin K-Tagesdosis beträgt etwa 70 Mikrogramm. Schon 200 Gramm Bratkartoffeln, 30 Gramm Blumenkohl oder 20 Gramm Blattspinat reichen in der Regel aus, um den durchschnittlichen Tagesbedarf zu decken. Bei Osteoporose, erhöhter Blutungsneigung oder bestimmten Erkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn kann der Vitamin K-Bedarf erhöht sein. Bei Neugeborenen ist die Darmflora noch nicht voll ausgebildet, weshalb sie auch noch nicht ausreichend Vitamin K erzeugen kann. Da die Muttermilch ebenfalls nur sehr wenig davon enthält, verabreicht man Säuglingen zusätzliches Vitamin K.

Blutkörperchen

Vitamin B12, wichtig für den Stoffwechsel

Vitamin B12 wird nur in geringen Mengen vom Körper benötigt. Dennoch erfüllt es wichtige Funktionen bei der Bildung roter Blutkörperchen, im Eiweißstoffwechsel sowie im Nervensystem. Vitamin B12 unterstützt außerdem das Zellwachstum und die Zellteilung und trägt zur Regenerierung der Schleimhäute bei.

Da es an der Umwandlung des für das Herz-Kreislauf-System potenziell gefährlichen Homocysteins in Methionin beteiligt ist, kann Vitamin B12 auch die Neigung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern.

Vitamin B12 (Cobalamin) findet sich vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch und Innereien sowie in Fisch, Milch und Eiern. Pflanzen enthalten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, so gut wie kein Vitamin B12. Vegetarier, die vollständig auf tierische Produkte verzichten, sollten deshalb auf Vitamin-B12-Präparate zurückgreifen oder – als natürliche Alternative – vermehrt Sanddornprodukte zu sich nehmen.

Wie viel Vitamin B12 sollte es sein?

Der menschliche Körper verbraucht etwa drei Mikrogramm Vitamin B12 pro Tag, und so viel sollten auch etwa mit der Nahrung aufgenommen werden. Schon 70 Gramm Rindfleisch, 20 Gramm Kalbsleberwurst oder 100 Gramm geräucherter Lachs reichen aus, um den Tagesbedarf zu decken. Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist kaum möglich, Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Mangelerscheinungen vor allem bei Vegetariern

Vitamin B12 wird in der Leber und teilweise auch in den Muskeln gespeichert. Wird zu wenig Vitamin B12 aufgenommen, werden diese Vorräte langsam abgebaut. Dieser Prozess kann Monate bis Jahre dauern, bis sich ein Mangel bemerkbar macht.

In der Regel wird in den Industrieländern genügend Vitamin B12 mit der Nahrung aufgenommen. Vegetarier, die weder Fleisch noch Innereien, Milch oder Eier zu sich nehmen, sind dagegen häufiger von Vitamin-B12-Mangel betroffen. Dieser äußert sich in bestimmten Formen von Blutarmut und Schädigungen des Nervensystems, die unter anderem zu Gedächtnisschwächen bis hin zu Demenz führen können.

Blutarmut

Vitamin B2, fit mit Milch!

Vitamin B2 (Riboflavin) kommt in der Natur als gelblicher Pflanzenfarbstoff vor und kann nur von Pflanzen und Mikroorganismen gebildet werden. Das Vitamin unterstützt unter anderem die Umwandlung von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten in Energie. Es nimmt etwa ein Viertel der Frauen nicht ausreichend Vitamin B2 zu sich.

Milch und Milchprodukte, Leber, Fleisch und Fisch sind besonders geeignete Vitamin B2-Lieferanten. Der menschliche Körper nimmt das Vitamin aus tierischen Produkten besser auf als aus pflanzlichen. Vitamin B2 ist weitgehend hitzestabil, aber sehr lichtempfindlich. Deshalb ist es wichtig, Milch nicht in Flaschen aus hellem Glas aufzubewahren, da sonst das milcheigene Vitamin B2, das so genannte Laktoflavin, relativ schnell zerstört wird.

Wie viel Vitamin B2 sollte es sein?

Vitamin B2 muss regelmäßig zugeführt werden, da der Körper für nur etwa zwei bis vier Wochen Reserven anlegen kann. Der Tagesbedarf an Vitamin B2 liegt für Erwachsene durchschnittlich zwischen 1,2 und 1,5 Milligramm. Dies entspricht zum Beispiel vier Tassen Milch, 300 Gramm Champignons oder 40 Gramm Schweineleber. Der individuelle Bedarf hängt jedoch von Faktoren wie Geschlecht, Alter, Stoffwechselprozessen und Gewicht ab. Jugendliche in der Pubertät, schwangere oder stillende Frauen und solche, die die Antibabypille nehmen, Raucher, Vegetarier, Alkoholiker und Menschen mit fettreicher Ernährungsweise, erhöhter Stressbelastung oder bestimmten Krankheiten verbrauchen mehr Vitamin B2 und haben deswegen einen höheren Tagesbedarf. Zu Überdosierungen kann es nicht kommen, da überschüssiges Vitamin B2 über die Nieren ausgeschieden wird. Zu schädlichen Nebenwirkungen ist nichts bekannt.

Mangel rechtzeitig ausgleichen

Ein Mangel an Vitamin B2 kann sich in Wachstumsstörungen, Entzündungen der Schleimhäute, Sehstörungen, neurologischen Störungen und in Blutarmut äußern. Auch Symptome wie Risse in den Mundwinkeln, Hautprobleme und Zahnfleischentzündungen können auftreten.

siehe allgemein Vitamine

Burnout

Wie Sie sich gegen Stress und Burnout schützen.

Der Alltag ist meist voller Hektik und wir sind oft unter Zeitdruck. Zu viel Stress kann ernsthaft krank machen, das ist bekannt. Ersparen Sie sich diese Erfahrung, indem Sie sofort damit beginnen, dem Burnout systematisch vorzubeugen. Nur wenn Sie gesund sind und bleiben, können Sie auch dauerhaft leistungsfähig und erfolgreich sein.

1. Machen Sie sich längerfristige Stressquellen in Ihrem Leben bewusst

Was verursacht Stress in unserem Leben? Sofern wir uns diese Frage überhaupt stellen, nehmen wir zumeist nur den Alltagsstress wahr: offensichtliche Quellen wie zu viel Arbeit oder Ärger mit einem Kollegen. Die Stressforscher Prof. Dr. Thomas Holmes und Richard Rahe haben ein Bewertungssystem erarbeitet, das auch langfristig wirkende Stressauslöser erfasst und bewertet. In der nächsten Ausgabe können Sie den Test selber durchführen. Liegen "Ihre" Auslöser wohlmöglich in ganz anderen Ursachen, als Sie selbst vermuten?

2. Die Einstellung macht's - leben Sie nicht allein für die Arbeit

Sie leben für Ihre Arbeit - freiwillig und gern oder auch einfach deshalb, weil es sich im Verlauf Ihrer Karriere so ergeben hat? Wenn Sie Ihre Arbeit zum alleinigen Mittelpunkt Ihres Lebens bestimmen, ist die Gefahr auszubrennen sehr groß. Kein Mensch kann dauerhaft Leistungen und Erfolge bringen, wenn er nicht auch hin und wieder für Ausgleich und Erholung sorgt.

Stellen Sie ab sofort nicht mehr Ihren Job in den Mittelpunkt Ihres Lebens, sondern sich selbst - also Ihr Wohlbefinden, Ihre Zufriedenheit und vor allem Ihre Gesundheit. Frei nach den Mottos: "Nichts ist so ernst, als dass es sich lohnte, dafür krank zu werden", "Es gibt nichts Schlechtes, das nicht auch sein Gutes hätte!" (sehen Sie die Chancen in der Situation) und: "Wer nichts abgeben will, hat am Ende gar nichts mehr" (lassen Sie bewusst los!).

3. Reduzieren Sie systematisch negativen Stress in Ihrem Leben

Stress ist nur dann schädlich, wenn er überhand nimmt, und vor allem, wenn er kein Gegengewicht in Erholungs- und Entspannungsphasen findet - kurzzeitige Stressphasen gibt es in jedem Arbeitsleben! Sie können jedoch aktiv daran arbeiten, dass diese Stressphasen begrenzt bleiben, indem Sie sich und Ihre Arbeit optimal managen: Betreiben Sie täglich ein effektives Zeitmanagement, und planen Sie alle Ihre Aufgaben und Aktivitäten systematisch.

Finden Sie heraus, was Ihnen wirklich wichtig ist, und richten Sie Ihr Leben gezielt danach aus 4. Sorgen Sie konsequent für Ausgleich und Erholung

Eine klare Prioritätensetzung und die Fähigkeit, Nein zu sagen, sind die wichtigsten Faktoren in der Burnout-Vermeidung. Fragen Sie sich bei jeder Aufgabe, die Sie übernehmen wollen, ob Sie dazu im Moment wirklich die Zeit und die Kraft haben. Eine Aufgabe nicht zu übernehmen, also Nein zu sagen, fällt vielen Menschen nicht leicht, weil sie negative Folgen fürchten. Sie übersehen dabei jedoch leicht, dass zu viele "Jas" noch weitaus negativere Folgen haben, denn sie gehen unweigerlich auf Kosten ihrer Gesundheit und Lebensqualität.

5. Sorgen Sie für stabile Beziehungen und Freundschaften

Bei vielen Burnout-Gefährdeten fehlen stabile soziale Beziehungen: Manch einer fängt an, zu viel zu arbeiten, weil er sich einsam fühlt. Bei anderen führt das viele Arbeiten dazu, dass Beziehungen und Freundschaften in die Brüche gehen. In beiden Fällen wird die Arbeit über das Zusammensein mit anderen Menschen gestellt.

In vielen Fällen helfen auch Mittel aus der Apotheke, lassen Sie sich beraten.


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