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Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen treten am häufigsten am Herzen, in den Extremitäten (vor allem den Beinen) und im Gehirn auf. Sie können zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen.
Da Durchblutungsstörungen in den meisten Fällen erst in weit fortgeschrittenem Stadium Beschwerden verursachen, sind vorbeugende Maßnahmen von großer Bedeutung. Neben einer gesunden Lebensweise können auch rezeptfreie Medikamente zu Vorbeugung von Durchblutungsstörungen beitragen.

Durchblutungsstörungen bezeichnen eine verminderte Versorgung von verschiedenen Organen und Körperteilen mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut, meist infolge von Verengungen oder Verstopfungen in den dafür verantwortlichen Blutgefäßen (Arterien). Am häufigsten treten sie am Herzen, in den Extremitäten (vor allem den Beinen) und im Gehirn auf. Das Risiko für Durchblutungsstörungen erhöht sich mit dem Lebensalter.

Beschwerden bei Durchblutungsstörungen
Je nachdem, welche Arterien von den Veränderungen betroffen sind, können die Durchblutungsstörungen in verschiedenen Organen oder Körperteilen auftreten. Typisch für alle Arten von Durchblutungsstörungen ist, dass sie im Anfangsstadium keine Beschwerden verursachen. Sie machen sich erst dann bemerkbar, wenn der Blutfluss bereits stärker beeinträchtigt ist.

Durchblutungsstörungen am Herzen
Durchblutungsstörungen am Herzen machen sich durch Schmerzen und ein Enge-Gefühl im Brustkorb (Angina pectoris) bemerkbar. Die Schmerzen können auch in Richtung Arme oder Magen ausstrahlen und mit dem Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können verbunden sein. Bei leichten Durchblutungsstörungen am Herzen machen sich diese Beschwerden nur bei körperlicher Anstrengung (z.B. Laufen, Treppensteigen) bemerkbar und verschwinden im Sitzen oder Liegen. Bei stärker ausgeprägten Durchblutungsstörungen treten die Symptome auch schon bei normaler Belastung auf. Durchblutungsstörungen am Herzen können zu einem Herzinfarkt führen.

Durchblutungsstörungen im Gehirn
Wenn das Gehirn oder Teile davon nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, können folgende Beschwerden auftreten:
vorübergehendes Taubheitsgefühl in einem Arm oder Bein Schwierigkeiten beim Sprechen plötzliches Herabhängen eines Mundwinkels Sehstörungen (meist einseitig)Schwindel Stimmungsschwankungen (Reizbarkeit) Ohrgeräusche Gedächtnis-Störungen (z.B. Vergesslichkeit) Verwirrtheit Orientierungslosigkeit. Im schlimmsten Fall kann eine Durchblutungsstörung im Gehirn zu einem Schlaganfall führen.

Durchblutungsstörungen in den Beinen
Durchblutungsstörungen in den Beinen sind an folgenden Beschwerden zu erkennen:
Kribbeln, Taubheitsgefühl und Schmerzen im Gesäß und den Oberschenkeln Schmerzen in den Waden, vor allem beim Gehen und Treppensteigen Kältegefühl in den Füßen Schlafstörungen aufgrund von Schmerzen Absterben von Gewebe in den Beinen, was an Hautverfärbungen bis hin zu offenen Stellen erkennbar ist.
Die Beschwerden beim Gehen können so stark sein, dass die Betroffenen gezwungen sind, zwischendurch stehen zu bleiben, damit sie nachlassen. Dies wird daher auch als „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet. Mit fortschreitender Erkrankung verkürzt sich die schmerzfreie Gehstrecke immer mehr, bis die Schmerzen auch in Ruhe auftreten.

Behandlung von Durchblutungsstörungen
Bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen ist zu unterscheiden zwischen: akuten Beschwerden, die einen medizinischen Notfall darstellen und im Krankenhaus behandelt werden müssen und länger bestehende Beschwerden, die durch Umstellung der Lebensgewohnheiten, durch rezeptfreie Medikamente oder ärztliche Maßnahmen behandelt werden.
Zahlreiche Risikofaktoren können das Auftreten von Arteriosklerose, Entzündungen und Krämpfen in den Gefäßen begünstigen:
Dazu zählen: Übergewichterhöhte Blutfettwerte Bewegungsmangel hoher Blutdruck Diabetes Rauchen
Beugen Sie mit rezeptfreien Nahrungsergänzungen vor, damit kein Notfall eintreten kann.

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