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Vitamin B1, wie Nahrung zu Energie wird

Vitamin B1 (Thiamin) spielt unter anderem im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle. Es trägt dazu bei, dass der Körper Energie aus der aufgenommenen Nahrung gewinnen kann. Vitamin B1 ist lebensnotwendig: Ein schwerer Mangel äußert sich in Symptomen wie neurologische Störungen, Muskelschwund (Muskelatrophie) und Herzinsuffizienz, die unter dem Namen Beriberi zusammengefasst werden.

In den Industrieländern tritt Beriberi nur selten auf. Aber einseitige Ernährung und Weißmehl- anstelle von Vollkornprodukten führen auch hierzulande bei vielen Menschen zu einem leichten Vitamin B1-Mangel: Etwa ein Drittel der Frauen nehmen nicht ausreichend Vitamin B1 zu sich. Stress, Leistungssport, Einnahme der Antibabypille, Schwangerschaft, Stillzeit, Rauchen, Alkohol und bestimmte Krankheiten steigern den Vitamin B1-Verbrauch und fördern Mangelerscheinungen. Konzentrations- und Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Reizbarkeit sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen können die Folge sein.

Reis, Getreide & Co.: Wichtige Vitamin B1-Lieferanten

Besonders viel Vitamin B1 ist in Getreide und Reis enthalten. Gute Thiaminquellen sind außerdem Schweinefleisch, Leber und einige Fischarten wie Scholle oder Thunfisch. Auch in Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Hefeprodukten sind Anteile des Vitamins enthalten.

Wie viel Vitamin B1 sollte es sein?

Der menschliche Körper ist auf ständige Zufuhr angewiesen, da er es nur kurzfristig speichern kann. Erwachsene sollten täglich zwischen 1,0 und 1,3 Milligramm Vitamin B1 über die Nahrung aufnehmen. Um den Tagesbedarf zu decken, reichen zum Beispiel 200 Gramm Haferflocken oder 150 Gramm mageres Schweinefleisch aus. Eine Überdosierung ist kaum möglich, da ein Zuviel an Vitamin B1 über die Nieren ausgeschieden wird.

siehe allgemein Vitamine

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