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Fasten

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Fasten

Als Fastenkur wird ein- bis mehrwöchiges Fasten nach bestimmten Regeln bezeichnet. Dabei wird entweder weitgehend oder ganz auf Nahrung verzichtet.

Nach einer Fastenkur ist das Risiko für eine rasche Gewichtszunahme sehr hoch, da der Körper sich beim Fasten auf die Hungersituation eingestellt hat. Werden direkt nach der Fastenkur die alten Essgewohnheiten wieder aufgenommen, lagert der Körper nach der Hungerperiode die Nahrung vermehrt als Fett ein, um in zukünftigen Hungersituationen besser auf den Energieentzug vorbereitet zu sein. Auch nach der Kur kommt der Körper lange Zeit mit viel weniger Nahrung aus. Ob Nulldiät, Saftfasten oder Heilfasten – eine dauerhafte Gewichtsabnahme ist mit einer Fastenkur nicht zu erreichen.

Nur wenn nach einer Fastenkur die Ernährung umgestellt wird, besteht Aussicht auf eine dauerhafte Gewichtssenkung. Grundsätzlich sollten nur gesunde Menschen Fastenkuren durchführen – und längere Fastenkuren nicht ohne ärztlich Betreuung. Es ist empfehlenswert, jegliche Art von Fastenkur mit einem Arzt oder Apotheker abzusprechen, insbesondere dann, wenn Erkrankungen vorliegen. Kinder, Schwangere, Stillende sowie Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder Bluterkrankheit (Hämophilie), sollten überhaupt nicht fasten.

Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke fachlich beraten.


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