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Vitamin A - gesunde Haut

Mindestens ein Viertel der Bevölkerung nimmt nicht ausreichend Vitamin A zu sich. Dabei spielt das Vitamin unter anderem eine wichtige Rolle bei der Bildung von Haut, Schleimhäuten und Knorpelgewebe. Zudem ist es zusammen mit dem Protein Opsin für die Bildung des Sehpurpurs in der Netzhaut verantwortlich. Aber auch für die Entwicklung des Ungeborenen sowie für die Produktion des Hormons Testosteron ist Vitamin A von Bedeutung.

Vitamin A (Retinol) ist ein fettlösliches Vitamin, das hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln enthalten ist, aber auch aus Carotin (einem Pflanzenfarbstoff), dem so genannten Provitamin A, gebildet werden kann. Die höchste Wirksamkeit zeigt hier das Beta-Carotin. Speicherort für Vitamin A ist die Leber, von wo aus es über das Blut zu den Zellen transportiert wird. Carotin wird im Dünndarm zu Retinol gespalten und über die Lymphe transportiert.

Rot, gelb und orange machen fit!

Das Vitamin A bildende Carotin findet sich vor allem in gelb, rot oder orange gefärbten Früchten und Gemüsesorten. Dazu gehören beispielsweise Karotten, Paprika, Aprikosen, Kirschen, Grapefruits, Tomaten, Rote Bete und Papaya, aber auch Spinat, Fenchel, Brokkoli, oder Feldsalat. Tierische Produkte wie Fisch, Leber, Milchprodukte und Eier enthalten viel Vitamin A.

Wie viel Vitamin A sollte es sein?

Der Mensch sollte durchschnittlich etwa 0,8 Milligramm Vitamin A pro Tag mit der Nahrung aufnehmen. Stillende, Schwangere und Jugendliche benötigen in der Regel eine höhere Dosis. Schon 50 Gramm rote Paprika, 50 Gramm Möhren oder 100 Gramm Spinat reichen aus, um den Tagesbedarf zu decken.

Es kann auch zu viel sein

Vitamin A kann auch überdosiert werden. Eine Überdosierung kann jedoch nur bei Aufnahme des aktiven Vitamin A, beispielsweise durch Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln, entstehen.


siehe allgemein Vitamine



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