K

Konzentration
Kräutertee
Knochen

zurück zum Alphabet

Kräutertee

So wie bei der Aromatherapie, wo wir festgestellt haben, dass es für jede Krankheit ein „Kräutlein“ gibt, verhält es sich auch bei den Teezubereitungen. Denken Sie darüber nach, was Ihren Lieben oder Ihnen Beschwerden verursacht. Dann informieren Sie sich über die entsprechende Teemischung und in den meisten Fällen sind Unpässlichkeiten schnell vergessen. Ihre Apotheke bietet nur reinsten Tee, ohne Chemie an, denn die so genannte „Apothekenqualität“ garantiert dafür.


Konzentration

Folsäure: Konzentration und gute Laune

Folsäure ist unverzichtbar für die Gesundheit. Das Vitamin der B-Gruppe erfüllt wichtige Aufgaben im menschlichen Stoffwechsel. Auch in der Schwangerschaft spielt Folsäure eine wichtige Rolle: Eine hohe Dosierung kann das Ungeborene vor Fehlbildungen der Wirbelsäule und des zentralen Nervensystems schützen.

Folsäure kommt in tierischen und pflanzlichen Produkten vor. Auch in der Darmflora wird das Vitamin hergestellt. Im Körper gesunder Erwachsener finden sich etwa 15 Milligramm Folsäure, die hauptsächlich in der Leber gespeichert sind. Das Vitamin wirkt bei der Bildung von Blutkörperchen und Schleimhautzellen mit. Außerdem hilft Folsäure beim DNA-, RNA- und Proteinstoffwechsel sowie beim Abbau der Säure Homocystein, welche für das Herz-Kreislauf-System schädlich sein kann.

Folsäuremangel macht schlechte Laune

Neben unspezifischen Symptomen wie Reizbarkeit, Konzentrationsschwächen und depressiven Verstimmungen deuten Schäden der Schleimhäute und eine verlangsamte Wundheilung auf einen Folsäuremangel hin. Bei ungeborenen Kindern kann Folsäuremangel zu Missbildungen wie dem so genannten offenen Rücken (Spina bifida) führen, weshalb Schwangere zusätzliche Gaben des Vitamins einnehmen sollten.

400 Gramm Sonnenblumenkerne decken den Tagesbedarf

Folsäure ist enthalten in Blattgemüse wie Spinat und Salat, in Tomaten, Kartoffeln, in einigen Kohl- und Obstsorten und Produkten aus Vollkornmehl. Besonders reich an Folsäure sind Weizenkeime, Sonnenblumenkerne und Sojabohnen. Bei tierischen Lebensmitteln enthält Leber die höchsten Konzentrationen an diesem Vitamin, während andere Fleischarten und Fisch nur geringe Mengen enthalten. Bei einer gesunden, ausgewogenen Ernährungsweise ist der tägliche Bedarf an Folsäure eigentlich gedeckt. Doch die wenigsten Menschen essen täglich frisches Gemüse, sodass 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung nicht den Tagesbedarf alleine durch den Verzehr normaler, nicht angereicherter Lebensmittel erreichen.

siehe allgemein Vitamine

Knochen

Vitamin D, das Sonnenvitamin

Sonnenschein tut nicht nur unserer Psyche gut. UV-Licht regt auch die Produktion von Vitamin D an, welches unter anderem wichtig für die Knochenstabilität ist. Der Organismus bildet Vitamin D zwar zu 90 Prozent selbst, allerdings nur unter Einfluss der UV-Anteile im Sonnenlicht.

Ob ein kurzer Spaziergang im Sonnenschein oder die Mittagspause auf der Parkbank: Bereits eine geringe Sonnenbestrahlung von drei mal 15 Minuten pro Woche reicht aus, um den Bedarf an Vitamin D zu decken. Mit der Nahrung nehmen wir hingegen nur relativ wenig Vitamin D auf. Höchstens Fisch, Eigelb, Milch und Milchprodukte oder Rinderleber und allen voran Lebertran enthalten nennenswerte Mengen Vitamin D. Ursache für einen Mangel ist zum Beispiel eine ungenügende Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten. Zu wenig Vitamin D macht sich vor allem bei Kindern bemerkbar: Rachitis, Knochendeformierungen oder eine schlechte Zahnbildung können die Folgen sein.

Power für die Knochen

Vitamin D verleiht unseren Knochen die nötige Festigkeit. So ist es am Stoffwechsel der Mineralstoffe Kalzium und Phosphat beteiligt, welche den Knochenaufbau beeinflussen. Zudem spielt Vitamin D eine Rolle bei der Ausbildung der Knochenstammzellen, bei der Regelung des Kalziumhaushalts und bei der Reifung von Zellen des Immunsystems.

Wie viel Vitamin D sollte es sein?

Ab dem ersten Lebensjahr sollte man über die Nahrung täglich etwa fünf Mikrogramm Vitamin D zu sich nehmen. Dies entspricht zum Beispiel 30 Gramm Lachs oder 200 Gramm Eiersalat. Für Säuglinge unter einem Lebensjahr und Menschen ab 65 Jahren wird die doppelte Menge Vitamin D empfohlen. Eine Überdosierung von Vitamin D ist kaum möglich: Bei längerem Aufenthalt in der Sonne reguliert der Organismus die körpereigene Vitamin-D-Produktion.


siehe allgemein Vitamine

nach oben