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Osteoporose (Knochenschwund)

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Osteoporose (Knochenschwund)

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochenmasse abnimmt, was sich nachteilig auf Knochenstruktur und Knochenfunktion auswirkt. Dadurch verliert das Skelett an Stabilität und das Risiko für Knochenbrüche steigt.

Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung, ihre wichtigsten Formen sind die postklimakterische Osteoporose (also nach den Wechseljahren auftretende Osteoporose) und die Altersosteoporose (tritt etwa ab dem 70. Lebensjahr auf).

Ganz allgemein liegt der Osteoporose ein Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau zugrunde. Die Erkrankung äußert sich vor allem durch starke Knochenschmerzen – als Komplikation kann es zu Knochenbrüchen kommen, die zu dauerhaften Veränderungen des Skeletts führen können, beispielsweise zu einer Abnahme der Körpergröße.

Im Frühstadium kann man die Osteoporose bisher nur eingeschränkt diagnostizieren. Im fortgeschrittenen Stadium ist sie auf Röntgenbildern dagegen meist gut zu erkennen. Die Behandlung der Osteoporose zielt darauf ab, den Knochenstoffwechsel mit Medikamenten positiv zu beeinflussen. Unbehandelt schreitet eine Osteoporose ständig voran und kann zu Invalidität und Pflegebedürftigkeit führen.

Von besonderer Bedeutung sind vorbeugende Maßnahmen, wie eine kalziumreiche Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung.

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