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Raucherentwöhnung
Regeneration
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Raucherentwöhnung

Nichtraucher leben gesünder und sparen Geld. Das sind zum Teil die Gründe warum man eine Rauchentwöhnungstherapie versucht. Dazu gehört die entsprechende Einstellung, denn nur wenn man wirklich entschlossen ist, wird man erfolgreich sein. Das Absinken des Nikotinspiegels ruft Entzugserscheinungen, die sich durch verschiedene unangenehme Begleiterscheinungen bemerkbar machen hervor. Die Nikotinrezeptoren müssen daher besetzt werden um Entzugssymptome gar nicht aufkommen zu lassen. Nikotinersatztherapie gibt es in Form von Pflastern, Inhalatoren, Kaugummis und Tabletten. Depotpflaster geben den Wirkstoff gleichmäßig über den Tag verteilt ab. Der Inhalator eignet sich für Patienten denen das Rauchen auch als „Hand zu Mund“ Betätigung fehlt. Kaugummi kann jeweils bei Bedarf Verwendung finden und eignet sich auch für Raucher, wenn keine Möglichkeit zu Rauchen besteht, z.B. bei längeren Flugreisen.

Regeneration

Niacin: Wichtig für die Regeneration

Niacin erfüllt seine Hauptaufgabe als typisches Vitamin B im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und trägt zur Energiegewinnung bei. Für eine gesunde Haut ist Niacin unverzichtbar, da es den Feuchtigkeitshaushalt reguliert. Auch für die Regeneration von Muskeln, Nerven sowie der Erbsubstanz DNA ist Niacin wichtig.

Niacin wurde früher auch als Vitamin B3 bezeichnet. Es ist ein Sammelbegriff für Nikotinsäureamid und Nikotinsäure sowie die Coenzyme NAD (Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid) und NADP (Nicotinamid-Dinucleotid-Phosphat). Niacin kommt in vielen verschiedenen Lebensmitteln vor und kann vom Körper auch aus Tryptophan, einem Eiweißbestandteil, gewonnen werden.

Fast alle Lebensmittel enthalten Niacin

Dermatitis (Hautveränderungen), Durchfall und im späteren Stadium Demenz: Dieser Symptomkomplex kann auf einen Niacinmangel hinweisen. Zu einer Unterversorgung kommt es allerdings nur bei einer eiweißarmen Ernährung – und die ist in unseren Breitengraden sehr selten. Niacin ist in unterschiedlichen Konzentrationen in fast allen Nahrungsmitteln enthalten. Größere Mengen finden sich in eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Leber und Fisch. So lässt sich der Tagesbedarf an Niacin schon durch 200 Gramm Lachs decken. Auch Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedene Gemüse und Obst enthalten das Vitamin. Generell gilt: Der Organismus kann Niacin aus tierischen Produkten besser verwerten, da es dort ungebunden vorkommt.

Zu viel des Guten

Die empfohlene Menge, die über die Nahrung aufgenommen werden soll, liegt bei 17 Milligramm Niacin täglich. Der Körper stellt aus Eiweiß auch körpereigenes Niacin her, weshalb sich der zusätzliche Bedarf nur grob schätzen lässt. Über die Nahrung kann kaum zu viel Niacin aufgenommen werden. Nimmt man allerdings ein niacinhaltiges Vitaminpräparat zu sich, kann es zu einer Überdosierung von Nikotinsäure kommen. Diese erweitert die Blutgefäße und führt gelegentlich zu Hitzegefühl, Hautausschlag, Juckreiz, Übelkeit und Erbrechen.


siehe allgemein Vitamine

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