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Stress
Stoffwechsel

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Schlankheit

Dick sein ist meist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein gesundheitliches. Der Wunsch abzuspecken ist seriöser Weise nur mit einer Ernährungsumstellung zu verwirklichen. Viel Obst, Gemüse und Flüssigkeit nimmt den Hunger. Reduzieren Sie bewusst Fett, Zucker sowie Kohlehydrate und ersetzen Sie sämtliche Getreideprodukte durch Vollkorn. Außerdem ist ausreichende Bewegung von Vorteil. Das Abnehmen wird aber durch die Zuführung von physikalischen Fettbindungskapazitäten und Faserstoffen erleichtert. Die „Abnehm-Pillen“ dürfen aber nicht wahllos eingenommen werden, da diese das Fett im Darm binden. Daher Vorsicht bei fettlöslichen Arzneimitteln, wie z.B. der Pille aber auch bei Vitaminpräparaten da möglicherweise deren Wirkung beeinträchtigt werden könnte. Auch hier ist fachliche Beratung von Vorteil.


siehe auch unter Abnehmen

Stress

Wie Sie sich gegen Stress und Burnout schützen.

Der Alltag ist meist voller Hektik und wir sind oft unter Zeitdruck. Zu viel Stress kann ernsthaft krank machen, das ist bekannt. Ersparen Sie sich diese Erfahrung, indem Sie sofort damit beginnen, dem Burnout systematisch vorzubeugen. Nur wenn Sie gesund sind und bleiben, können Sie auch dauerhaft leistungsfähig und erfolgreich sein.

1. Machen Sie sich längerfristige Stressquellen in Ihrem Leben bewusst

Was verursacht Stress in unserem Leben? Sofern wir uns diese Frage überhaupt stellen, nehmen wir zumeist nur den Alltagsstress wahr: offensichtliche Quellen wie zu viel Arbeit oder Ärger mit einem Kollegen. Die Stressforscher Prof. Dr. Thomas Holmes und Richard Rahe haben ein Bewertungssystem erarbeitet, das auch langfristig wirkende Stressauslöser erfasst und bewertet. In der nächsten Ausgabe können Sie den Test selber durchführen. Liegen "Ihre" Auslöser wohlmöglich in ganz anderen Ursachen, als Sie selbst vermuten?

2. Die Einstellung macht's - leben Sie nicht allein für die Arbeit

Sie leben für Ihre Arbeit - freiwillig und gern oder auch einfach deshalb, weil es sich im Verlauf Ihrer Karriere so ergeben hat? Wenn Sie Ihre Arbeit zum alleinigen Mittelpunkt Ihres Lebens bestimmen, ist die Gefahr auszubrennen sehr groß. Kein Mensch kann dauerhaft Leistungen und Erfolge bringen, wenn er nicht auch hin und wieder für Ausgleich und Erholung sorgt.

Stellen Sie ab sofort nicht mehr Ihren Job in den Mittelpunkt Ihres Lebens, sondern sich selbst - also Ihr Wohlbefinden, Ihre Zufriedenheit und vor allem Ihre Gesundheit. Frei nach den Mottos: "Nichts ist so ernst, als dass es sich lohnte, dafür krank zu werden", "Es gibt nichts Schlechtes, das nicht auch sein Gutes hätte!" (sehen Sie die Chancen in der Situation) und: "Wer nichts abgeben will, hat am Ende gar nichts mehr" (lassen Sie bewusst los!).

3. Reduzieren Sie systematisch negativen Stress in Ihrem Leben

Stress ist nur dann schädlich, wenn er überhand nimmt, und vor allem, wenn er kein Gegengewicht in Erholungs- und Entspannungsphasen findet - kurzzeitige Stressphasen gibt es in jedem Arbeitsleben! Sie können jedoch aktiv daran arbeiten, dass diese Stressphasen begrenzt bleiben, indem Sie sich und Ihre Arbeit optimal managen: Betreiben Sie täglich ein effektives Zeitmanagement, und planen Sie alle Ihre Aufgaben und Aktivitäten systematisch.

Finden Sie heraus, was Ihnen wirklich wichtig ist, und richten Sie Ihr Leben gezielt danach aus 4. Sorgen Sie konsequent für Ausgleich und Erholung

Eine klare Prioritätensetzung und die Fähigkeit, Nein zu sagen, sind die wichtigsten Faktoren in der Burnout-Vermeidung. Fragen Sie sich bei jeder Aufgabe, die Sie übernehmen wollen, ob Sie dazu im Moment wirklich die Zeit und die Kraft haben. Eine Aufgabe nicht zu übernehmen, also Nein zu sagen, fällt vielen Menschen nicht leicht, weil sie negative Folgen fürchten. Sie übersehen dabei jedoch leicht, dass zu viele "Jas" noch weitaus negativere Folgen haben, denn sie gehen unweigerlich auf Kosten ihrer Gesundheit und Lebensqualität.

5. Sorgen Sie für stabile Beziehungen und Freundschaften

Bei vielen Burnout-Gefährdeten fehlen stabile soziale Beziehungen: Manch einer fängt an, zu viel zu arbeiten, weil er sich einsam fühlt. Bei anderen führt das viele Arbeiten dazu, dass Beziehungen und Freundschaften in die Brüche gehen. In beiden Fällen wird die Arbeit über das Zusammensein mit anderen Menschen gestellt.

In vielen Fällen helfen auch Mittel aus der Apotheke, lassen Sie sich beraten.


Stress



Anti-Stress-Pille

Stoffwechsel

Biotin

Biotin spielt als Vitamin der B-Gruppe eine wichtige Rolle in den Stoffwechselprozessen des menschlichen Körpers. Das Vitamin bildet sich zu einem erheblichen Teil in der Darmflora und wird zusätzlich über die Nahrung aufgenommen.

Wichtige Biotinquellen sind Leber, Niere und Eigelb. Gemüse wie Sojabohnen, Nüsse, Spinat, Pilze und Linsen haben ebenfalls einen hohen Gehalt an Biotin. Auch mageres Fleisch, Obst, Getreide und Brot enthalten Biotin. In vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist Biotin in freier Form vorhanden. In tierischen Lebensmitteln und Hefe muss Biotin zunächst aus Proteinverbindungen gelöst werden. Nur dann kann es vom Körper aufgenommen werden.

Wieviel Biotin sollte es sein?

Der Tagesbedarf an Biotin beträgt Schätzungen zufolge zwischen 30 und 60 Mikrogramm. Ein genauer Bedarf ist nicht bekannt, da davon ausgegangen wird, dass jeder Mensch durch den Verzehr normaler Lebensmittel die benötigte Menge erreicht. Raucher, Sportler, Schwangere und Stillende sowie Menschen mit Bionitidase-Mangel sollten besonders auf eine ausreichende Biotinzufuhr achten.

Um den durchschnittlichen Tagesbedarf an Biotin zu decken, reichen beispielsweise 250 Gramm Rührei oder 220 Gramm Haferflocken. Schon 70 Gramm Erdnussbutter oder 50 Gramm getrocknete Steinpilze können den Tagesbedarf an Biotin decken.

Biotinmangel

Ein Mangel an Biotin kann dadurch entstehen, dass täglich mehrere rohe Eier verzehrt werden, da ein im Eiweiß enthaltener Stoff das Biotin bindet, sodass der Körper es nicht mehr aufnehmen kann. Durch längeres Erhitzen von Eiern über 100 Grad Celsius wird dieser Stoff zerstört. Generell treten in den Industrieländern selten Mangelerscheinungen auf, es sei denn bei extremer Fehlernährung oder Alkoholismus. Es gibt eine angeborene Erbkrankheit, bei der ein für die Freisetzung von Biotin aus Lebensmitteln wichtiges Enzym, die Biotinidase, fehlt. Sie führt zu einem Mangel schon bei Säuglingen und muss ein Leben lang durch zusätzliche Biotingaben behandelt werden.


siehe allgemein Vitamine



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