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Tennisarm
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Tennisarm

Die beim Tennisarm und Golferellenbogen wichtigsten Symptome sind die Schmerzen im Bereich des Ellenbogens, die meist bis in die Hand ausstrahlen. Wenn die einzelnen Muskelgruppen maximal gedehnt werden, verstärken sich die Schmerzen dadurch erheblich. Drehbewegungen oder Faustschluss können Schmerzen an der Außen- oder Innenseite des Ellenbogens auslösen.

Die mit dem Tennisarm und Golferellenbogen verbundenen Schmerzen schränken auch die Ausführung ganz normaler Alltagsbewegungen ein. Händeschütteln oder das Anheben zunächst nur schwerer, später dann auch leichterer Gegenstände bis hin zur Kaffeetasse führen zu starken Schmerzen. Im weiteren Verlauf vermindern sich die Kraft der Hand- und Fingermuskulatur und die Griffstärke.

Bei einem Tennisarm oder Golferellenbogen erfolgt zunächst eine konservative Therapie. Die ersten Maßnahmen bestehen darin, die Schmerzen durch Kälte- und Wärmebehandlung, Quermassage der Handgelenksmuskulatur und, wenn Salben nicht den notwendigen Erfolg bringen, in weiterer Folge vom Arzt verordnete, örtliche Ultraschall- und Mikrowellenbehandlung zu lindern. Meist helfen aber Salbenverbände, zum Beispiel örtlich am Muskelansatz angewendete entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel. Zeigt sich durch die Behandlungen keine Besserung, wird der betroffene Arm mithilfe einer Unterarmgipsschiene für zwei Wochen ruhig gestellt.

Eine operative Therapie von Tennisarm oder Golferellenbogen erfolgt nur in Einzelfällen. Die Operation wird erst durchgeführt, nachdem eine ausreichend lange – mindestens über sechs Monate durchgeführte – konservative Therapie versagt hat. Es gibt unterschiedliche Operationsmethoden, durch welche die chronisch angespannte Muskulatur entlastet werden soll.

Des Weiteren kann (auch nach abgeschlossener Therapie eines Tennisarms oder Golferellenbogens) im Alltag- und Arbeitsleben eine Epicondylitisspange getragen werden, die den Muskelansatz am Ellenbogen entlastet.

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