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Vitamin E, mehr als nur Zellschutz

Es schützt die Zellen, unterstützt das Immunsystem und wirkt beim Fett- und Eiweißstoffwechsel mit: Vitamin E (Tocopherol) erfüllt mehr als nur eine einzelne Funktion im menschlichen Organismus. Als so genanntes Antioxidans kann Vitamin E die Entstehung von freien Radikalen verhindern, welche die DNA schädigen und Krankheiten wie Krebs auslösen können.

Ob in Butter, Nüssen oder Gemüsesorten wie Bohnen und Grünkohl: Vitamin E ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Zu Mangelerscheinungen kommt es daher nur selten. Symptome eines Vitamin E-Mangels können Konzentrationsstörungen und Muskelschwäche sein. Zudem schwächt ein Mangel an Vitamin E das Immunsystem, sodass es leichter zu Infektionen kommt. Vitamin E wird nicht in einem spezifischen Organ gespeichert, sondern wird vom Dünndarm aus über den ganzen Körper in fast alle Gewebe verteilt. Die höchsten Konzentrationen finden sich im Fettgewebe, in der Leber, in den Nebennieren und im Muskelgewebe.

Wie viel Vitamin E sollte es sein?

Der Mensch sollte täglich etwa sechs bis acht Milligramm Vitamin E mit der Nahrung aufnehmen. Zu beachten ist, dass sich bei steigender Zufuhr an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch der Bedarf an Vitamin E erhöht ist. Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt daher bei Männern bei etwa 14 Milligramm und bei Frauen bei etwa 12 Milligramm. Schon 200 Gramm Tomatensalat oder 20 Gramm Sonnenblumenöl reichen zum Beispiel aus, um den täglichen Bedarf an Vitamin E zu decken. Schwangere, Stillende, Raucher sowie Menschen, die großen Belastungen oder Stress ausgesetzt sind, benötigen mehr Vitamin E, ebenso Herzkranke und Immun geschwächte Personen.

Ein Zuviel gibt es kaum

Eine übermäßige Aufnahme von Vitamin E mit der Nahrung ist kaum möglich. Erst ab einer täglichen Zufuhr von etwa 3.000 Milligramm können die Blutgerinnung, Verdauung und Muskelkraft beeinträchtigt werden. Derzeit wird eine maximale Tagesdosis von 1.000 Milligramm Vitamin E empfohlen.

siehe allgemein Vitamine

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Pantothensäure: Ein Vitamin für alle Fälle

Panthothensäure ist als Grundbaustein des Koenzyms A an wichtigen Grundfunktionen des Körpers wie der Hormonbildung, Zellerneuerung und Energiegewinnung beteiligt. Das Vitamin der B-Gruppe trägt zum Aufbau von verschiedenen Neurotransmittern, Kohlenhydraten, Fettsäuren, Cholesterin, Hämoglobin und der Vitamine A und D bei.

Die Pantothensäure hat ihren Namen vom griechischen Begriff pantothen, was "überall" bedeutet. Wie der Name sagt, ist die Pantothensäure in fast allen Nahrungsmitteln enthalten, weshalb selten ein Mangel entsteht. Sie ist leicht löslich in Wasser und Alkohol und hitzeempfindlich. Lebensmittel enthalten das Vitamin meist in gebundener Form als Bestandteil des Coenzyms A. Dem Organismus muss Pantothensäure deshalb erst zugänglich gemacht werden. Sie wird nicht im Körper gespeichert, sondern nur über Blut und Lymphe im gesamten Körper verteilt.

Pantothensäure: Vitamin aus Weizenbier

Pantothensäure ist in einer Vielzahl pflanzlicher und tierischer Lebensmittel vorhanden. Besonders in Innereien, Vollkornprodukten, Eiern, Nüssen, Reis, Obst wie Apfelsinen und Melonen, Gemüse und Milch kommt das Vitamin vor. Auch Bierhefe enthält viel Pantothensäure: Auf 100 Gramm Bierhefe kommen etwa sieben Milligramm Pantothensäure.

Wie viel Pantothensäure sollte es sein?

Der tägliche Bedarf an Pantothensäure kann normalerweise durch die Ernährung gedeckt werden. Schwangere und Stillende, die einen erhöhten Bedarf an Pantothensäure haben, können diesen problemlos über eine ausgeglichene Ernährung decken. Eine Überdosierung mit Zusatzpräparaten ist in der Regel nebenwirkungsfrei. Lediglich eine monatelange Einnahme von 10 Gramm pro Tag könnte zu leichten Beschwerden führen.

siehe allgemein Vitamine

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